Wir über uns

 

Die Arbeitsgruppe „Rechtsextremismus“ in  ver.di Berlin-Brandenburg setzt sich aus ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Fachbereichen in ver.di und aus weiteren Fachleuten zusammen. Das vorhandene Wissen, die Erfahrungen und Ideen werden gesammelt und gemeinsam entwickeln wir diverse Aktivitäten gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung und bieten diese öffentlichkeitswirksam an. Die meisten von uns haben in dieser Thematik schon länger aktiv gearbeitet.

Unsere Aktivitäten und Aktionen seit unserem Bestehen im Herbst 2001:

  • am 23.Oktober 2001 fand eine Veranstaltung zum Thema “Rassenunruhen in England?“ (nähere Informationen dazu findet ihr auf unserer Homepage)
  • Unser Internet-Auftritt www.agrexive.de
  • Herausgabe eines Flyers im Jahr 2002, der regelmäßig aktualisiert wird
  • Bereitstellen von Musterbetriebs- und Dienstvereinbarungen zum Thema „Antirassistische und diskriminierungsfreie Arbeit im Betrieb“ für Betriebs- und Personalräte
  • Präsenz in der Öffentlichkeit mit Informationsständen u. a. am 1. Mai, am Tag der Mahnung und Erinnerung, auf zentralen ver.di- Großdemonstrationen
  • Durchführung einer Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 29. Januar 2003
  • Durchführung einer Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Besetzung der Gewerkschaftshäuser am 2. Mai 2003 zusammen mit der IG Metall und dem DGB Berlin-Brandenburg im IG-Metall-Haus in der Alten Jacobstraße
  • Herausgabe einer Dokumentation über die Veranstaltung am 2. Mai 2003 mit Schwerpunkten „Gewerkschaften und Faschismus“:
  1. Nationalistische Gewerkschafter in der Weimarer Republik“ (von Hajo Bülau) 
  2. Der 2. Mai1933: Gab es Alternativen zur Selbstaufgabe der Gewerkschaften?“ (von  Karl-Heinz Roth)
  3. „Globalisierung, Sozialabbau und Rechtsextremismus: Neue Formen des Nationalismus und ihr politischer Nährboden“ (von Christoph Butterwegge)
  4. „Zweierlei Solidarität? Anknüpfungspunkte für den Rechtsextremismus in den Gewerkschaften“ (von Bodo Zeuner)
  5. „Woher kommt der Rechtsextremismus in den Gewerkschaften? Erklärungsansätze, empirische Befunde und offene Fragen“ (von Richard Stöss) 
  • Veranstaltung „Rassismus und Sprache“ im April 2004 mit Professor Siegfried Jäger, Margarete Jäger und Frank Wichert vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung  (DISS) der Uni Duisburg und dem Chefredakteur der ver.di-Mitgliederzeitung „Publik“.
  • Klausur im ver.di Bildungszentrum Wannsee zum Thema „Gewerkschaften und Rechtsextremismus“ mit Professor Richard Stöss im Mai 2005
  • Teilnahme an der Veröffentlichung der FU-Studie „Gewerkschaften und Rechtsextremismus“, Workshop der Hans-Böckler-Situng und Otto-Brenner-Stiftung am 1. Juni 2005 im DGB-Haus in der Keithstr. in Berlin
  • Thematisierung der FU-Studie  „Gewerkschaften und Rechtsextremismus“ ver.di intern und auf Sitzungen im ver.di Landesbezirksvorstand Berlin/Brandenburg, im FB 8 und 9 Berlin/Brandenburg und im Ortsverein Südwest Berlin im Jahr 2005
  • Herausgabe der Broschüre „Rechte Gespenster?“ im Herbst 2005 in einer Auflage 3.000 Stück. Schwerpunkte der Broschüre:
  1. Sozialproteste und extreme Rechte
  2. Sozialstaat nur für „Deutsche“, mit welchen Inhalten treten die Neonazis auf?
  3. Volksgemeinschaft kontra Marktradikalisierung – unterschiedliche wirtschaftliche Ansätze in der extremen Rechten
  4. Hartz-IV-Gesetze haben erhebliche Verschlechterungen für MigrantInnen
  5. Gewerkschaften, Entsolidarisierung und extreme Rechte
  6. Anhang: Der Deutschnationale Handlungsgehilfen-Verband (DHV) und die Nationalsozialistische Betriebszellen-Organisation (NSBO)
  • Begleitung und Betreuung der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ in der ver.di Medien Galerie von Januar bis März 2006 mit begleitenden Veranstaltungen:
  • 10. Januar Eröffnungsveranstaltung
  • 18. Januar Kino-Film „Kombat Sechzehn“ mit dem Regisseur Mirko Borscht
  • 24. Januar „“Soziale Demagogie und rechter Antikapitalismus“
  • 31. Januar „Nazis in Nadelstreifen“ mit der Professorin Ursula Birsl
  • 9. Februar „Gewerkschaften und Rechtsextremismus“ mit Professor Richard Stöss
  • 16. Februar „Der Nazis neue Kleider“ mit Falco Schuhmann apabiz
  • 23. Februar „Von Nürnberg über das Gnadenfieber bis wir sind wieder wer“ mit Professor Kurt Pätzold
  • 28. Februar Abschlussveranstaltung Podiumsdiskussion „Antifaschismus heute in Situation sozialer Härte – welche Lehren können wir daraus ziehen“
  • Co-Moderation einem Workshop innerhalb der ersten Vorbereitung des „Anti-G8-Gipfels“in Heiligendamm im Frühjahr 2006
  • Teilnahme an einer Demo gegen rechten Aufmarsch am 1. Mai 2006 in Rostock
  • März 2006,  2. Auflage mit 1.500 Stück der Broschüre „Rechte Gespenster?“
  • 10. März 2006 Teilnahme in Bielefeld Bündnis Antifa, Attac, Gewerkschaften mit Referat „Soziale Frage und extreme Rechte“
  • 30. Mai 2006 Diskussion mit der „Opferperspektive“ über die Situation im Land Brandenburg
  • 14. Juni 2006 Veranstaltung anlässlich „Anti-G8-Mobilisierung“
  • 25. August 2006 Sitzung FB 7 (Gemeinden) Berlin.  Die agrexive stellt ihre Arbeit vor und zum aktuellen Thema „ Nutzung der Rathäuser Tempelhof und Schöneberg von der NPD“ werden Handlungshilfen erarbeitet
  • 30. August 2006 Teilnahme Podiumsdiskussion der Jusos Steglitz/Zehlendorf zum Thema „Rechtsextremismus“. Veranstalter ließen den Veranstaltungsort wegen massiver Störung von 20 bis 30 Neonazis von der Polizei räumen
  • 1. September 2006 „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! Keine Stimme rechtsextremen und neofaschistischen Parteien!“ – Informationsstände DGB-Gewerkschaften und Friedensgruppen auf dem Wittenbergplatz
  • August 2006, 3. Auflage Broschüre „Rechte Gespenster?“ (1.500 Stück) wegen der hohen bundesweiten Nachfrage
  • Informationsstand am 2. September 2006 in Forst zum „Brandenburgtag“
  • Teilnahme an einem Workshop „Rechtsextremismus“ der ver.di Jugend Berlin-Brandenburg in Ruhlsdorf am Wochenende 9.  September 20006
  • 10. September 2006 Teilnahme an Kundgebung auf dem Kranoldplatz in Lichterfelde gegen rechten Aufmarsch am 30. August in Lichterfelde
  • Informationsstand am „Tag der Mahnung und  Erinnerung“ am 10.09.200 September 2006
  • 11. Oktober 2006 Teilnahme an einem Workshop „Rechtsextremismus“ bei der JAV  TU Berlin

Wir arbeiten zusammen mit folgenden anderen Gruppen:

  • Rundbrief antifaschistischer/antirassistischer GewerkschafterInnen (RAG)
  • Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum e. V. (abapiz)
  • Arbeitskreis „Antirassismus“ der ver.di-Jugend
  • AK Migration ver.di Berlin-Brandenburg
  • DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, IG Metall Berlin, Brandenburg und Sachsen, IG B.A.U Berlin, GEW Berlin
  • Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“

Folgende Aktivitäten und Schwerpunkte der Arbeit sind in der Vorbereitung:

  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit der „Opferperspektive“ im Land Brandenburg
  • Teilname an einem Workshop der JAV im ver.di Bezirk Cottbus am 9. Dezember 2006
  • Angebot der Informationen zum Thema „Rechtsextremismus“ für die ver.di-Bezirke Potsdam/Nordwestbrandenburg, Cottbus, Frankfurt (Oder), Uckermark/Barnim und den Ortsvereinen Oberhavel und Luckenwalde

 

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